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NSU-Angeklagte
Zschäpe droht nach Prozess Sicherungsverwahrung

München. Die Bundesanwaltschaft sieht im Münchner NSU-Prozess bei der Hauptangeklagten Beate Zschäpe die Voraussetzungen für eine Sicherungsverwahrung gegeben. Das sagte die Sprecherin der Behörde, Oberstaatsanwältin Anette Greger, am Freitag bei der rechtlichen Bewertung der Vorwürfe gegen Zschäpe im Prozess vor dem Oberlandesgericht.

Für die Ankläger ist Zschäpe demnach der Mittäterschaft am zehnfachen Mord sowie des versuchten Mordes in mehr als 30 Fällen sowie weiterer Straftaten schuldig. Das Plädoyer der Bundesanwaltschaft endete am Freitag auch nach inzwischen sieben Tagen noch nicht. Zur Strafmaßforderung wird die Anklage erst nach einer Verhandlungspause ab dem 12. September kommen.