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Zweibrücken
Zef-Verband hat keine Bedenken gegen Raumordnungsplan Westpfalz

Zweibrücken.

Im geänderten Raumordnungsplan Westpfalz steht unter anderem, dass der Sonderlandeplatz Zweibrücken für Schul- und Ausbildungsflüge genutzt werden soll. Der zulässige Flugverkehr soll sich auf Fracht-, Geschäfts und Privatflugverkehr beschränken. Da diese neue Regelung der aktuellen Genehmigung des Verkehrslandeplatzes entspricht, hatte die Versammlung des Zweckverbands Entwicklungsgebiet Flugplatz (Zef) am Montag keine Bedenken gegen die Fortschreibung des Plans.

Die Versammlung beschloss auch den Haushalt des Zweckverbands für das Jahr 2018. Das Ziel soll sein, dass künftig der Haushalt nicht im laufenden Jahr beschlossen wird, sondern davor, kündigte die Verbandsvorsteherin, Landrätin Susanne Ganster (CDU), an. Den Vorschlag von Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker (SPD), künftig Doppelhaushalte zu verabschieden, möchte Ganster aufnehmen, wenn „der Rückstand“ aufgearbeitet ist.

Auch bei den Jahresabschlüssen ist der Zef im Rückstand (wir berichteten). „Als ich das gelesen habe, habe ich erst Mal den Atem angehalten“, sagte Ganster. Wobei die Landrätin die Umstellung auf den doppischen Haushalt als Begründung nannte. Mit der Mittelrheinischen Treuhand sollen die Abschlüsse zügig abgearbeitet werden. Die Versammlung stimmte dem Jahresabschluss für das Jahr 2009 zu. In der Sitzung stimmte die Versammlung des interkommunalen Zweckverbands auch den Jahresabschlüssen 2016 für die Abwasserbeseitigung und die Wasserversorgung zu.



Dabei macht der Verband Zef bei der Abwasserbeseitigung einen Gewinn von 132 000 Euro, der für mögliche Verluste in den nächsten Jahren auf neue Rechnung vorgetragen wird. Die größte Investition, rund 350­ 000 Euro, im Jahr 2016 war ein weiteres Regenrückhaltebecken. Mit dem Gewinn von 28 000 Euro bei der Wasserversorgung wird zum einen ein Verlust aus dem Jahr 2015 ausgeglichen und der Rest wird ebenfalls auf neue Rechnung vorgetragen.