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Berlin
Zahl der Parkinson-Fälle nimmt rasant zu

Berlin. (np) In Deutschland gibt es heute rund 400 000 Parkinson-Patienten, berichtet die Deutsche Gesellschaft für Neurologie. Damit sei Parkinson bereits jetzt die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung.

Es sei deshalb sehr besorgniserregend, dass die Zahl der Patienten seit dem Jahr 1990 rasant gestiegen sei. Im Jahr 2016 habe es weltweit gut 6,1 Millionen Patienten gegeben, 1990 seien es  2,5 Millionen gewesen. Für diese Zunahme müsse es andere Gründe als das steigende Durchschnittsalter geben. Dazu gebe es bisher allerdings nur Vermutungen. Bei der Parkinson-Krankheit sterben Nervenzellen des Gehirns ab, die den Botenstoff Dopamin produzieren.