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Berlin
Weniger Ausreisen und Abschiebungen von Asylbewerbern

Berlin. Die Zahl der abgelehnten Asylbewerber, die zwangsweise oder freiwillig in ihre Heimat zurückkehren, ist gesunken – trotz aller Bemühungen von Bund und Ländern. Im laufenden Jahr gingen laut Bundesinnenministerium bis Ende November rund 27 900 Menschen mit Hilfe finanzieller Förderung freiwillig in ihre Heimat zurück. Das waren deutlich weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (50 465). Den Angaben zufolge wurden von Januar bis Ende November zudem knapp 22 200 Menschen aus Deutschland zwangsweise in ihre Heimat zurückgebracht. 2016 hatte es insgesamt knapp 25 400 Abschiebungen gegeben.

Die Zahl der abgelehnten Asylbewerber, die zwangsweise oder freiwillig in ihre Heimat zurückkehren, ist gesunken – trotz aller Bemühungen von Bund und Ländern. Im laufenden Jahr gingen laut Bundesinnenministerium bis Ende November rund 27 900 Menschen mit Hilfe finanzieller Förderung freiwillig in ihre Heimat zurück. Das waren deutlich weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (50 465). Den Angaben zufolge wurden von Januar bis Ende November zudem knapp 22 200 Menschen aus Deutschland zwangsweise in ihre Heimat zurückgebracht. 2016 hatte es insgesamt knapp 25 400 Abschiebungen gegeben. Die meisten Bundesländer schoben laut einer dpa-Umfrage weniger Menschen ab als 2016. Nennenswert mehr Abschiebungen im Vergleich zum Vorjahr meldeten lediglich NRW und Rheinland-Pfalz.