| 22:43 Uhr

Fast 42 Millionen Euro gefordert
Zulieferer Prevent will Schadenersatz von Daimler

Stuttgart. (dpa) Im Streit um die Lieferung von Sitzbezügen will der Zulieferer Prevent Schadenersatz in Höhe von 41,6 Millionen Euro vom Autobauer Daimler einklagen. Das Landgericht Stuttgart befasst sich heute mit dem Fall, der schon einige Jahre zurückliegt. Prevent hatte Daimler bis 2014 mit Sitzbezügen beliefert. Das Unternehmen wirft dem Autobauer vor, den Liefervertrag unrechtmäßig beendet zu haben, kurz nachdem neue Konditionen vereinbart worden waren. Der Autohersteller hält die Klage für unbegründet (Az. 11 O 32/17).

(dpa) Im Streit um die Lieferung von Sitzbezügen will der Zulieferer Prevent Schadenersatz in Höhe von 41,6 Millionen Euro vom Autobauer Daimler einklagen. Das Landgericht Stuttgart befasst sich heute mit dem Fall, der schon einige Jahre zurückliegt. Prevent hatte Daimler bis 2014 mit Sitzbezügen beliefert. Das Unternehmen wirft dem Autobauer vor, den Liefervertrag unrechtmäßig beendet zu haben, kurz nachdem neue Konditionen vereinbart worden waren. Der Autohersteller hält die Klage für unbegründet (Az. 11 O 32/17).

Die Prevent Dev GmbH war in dem Streit 2014 mit dem Versuch gescheitert, eine einstweilige Verfügung bei der Stuttgarter Justiz durchzusetzen, um weiter liefern zu können. Als sich das Unternehmen letztlich gar nicht mehr in der Lage sah, zu liefern, erklärte das Gericht den Fall für erledigt. Später reichte Prevent dann am Landgericht Braunschweig die Schadenersatzklage ein. Die Richter dort verwiesen den Fall aber wieder nach Stuttgart.

(dpa)