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Bruttosozialprodukt steigt um 0,1 Prozent
Wirtschaft in Rheinland-Pfalz wächst schwächer

Bad Ems. Das Wirtschaftswachstum in Rheinland-Pfalz hat sich im zweiten Quartal dieses Jahres weiter abgeschwächt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems vom Freitag stieg das Bruttoinlandsprodukt in dem Bundesland gegenüber dem Vorquartal bereinigt gerade mal um 0,1 Prozent – nach einem Plus von jeweils 0,5 Prozent in den beiden Vorquartalen.

Im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres stand in Rheinland-Pfalz nun ein Plus von 1,5 Prozent zu Buche. Bundesweit lag das Plus des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal dieses Jahres auf Monatssicht bei 0,4 Prozent.

Wachstumsimpulse kamen den Statistikern zufolge allein aus der rheinland-pfälzischen Industrie, hier wuchs die Brutto­wertschöpfung laut Statistischem Landesamt gegenüber dem ersten Quartal dieses Jahres preis-, kaldener- und saisonbereinigt zumindest um 0,5 Prozent. Allerdings zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen: Während die Konsumgüterindustrie sich über 6,3 Prozent mehr Umsätze als im Vorquartal freuen konnte, gingen die Erlöse in der chemischen Industrie, der Kfz-Branche sowie im Maschinenbau – also den drei größten Industriezweigen – zurück.

Das rheinland-pfälzische Baugewerbe musste ein bereinigtes Minus von 0,3 Prozent hinnehmen. In der Dienstleistungsbranche stagnierte die Wertschöpfung.