| 23:16 Uhr

Weise: 2017 unter drei Millionen ohne Job

Nürnberg. Die Arbeitslosigkeit in Deutschland wird nach der Prognose des Vorstands-Chefs der Bundesagentur für Arbeit , Frank-Jürgen Weise , auch 2017 wohl unter der Drei-Millionen-Marke bleiben. "Die Erwartung ist, dass wir im nächsten Jahr nicht über die drei Millionen kommen", sagte Weise der dpa. Derzeit sind rund 2,5 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Auch die erwartete steigende Arbeitslosigkeit von Flüchtlingen werde an der Tendenz vermutlich nichts ändern. Weise sieht allerdings auch zahlreiche Risiken für die weitere Entwicklung am Arbeitsmarkt. Er beruft sich dabei auf eine monatliche Umfrage der Bundesagentur bei den Chefs der 156 örtlichen Arbeitsagenturen. Agentur

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland wird nach der Prognose des Vorstands-Chefs der Bundesagentur für Arbeit , Frank-Jürgen Weise , auch 2017 wohl unter der Drei-Millionen-Marke bleiben. "Die Erwartung ist, dass wir im nächsten Jahr nicht über die drei Millionen kommen", sagte Weise der dpa. Derzeit sind rund 2,5 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Auch die erwartete steigende Arbeitslosigkeit von Flüchtlingen werde an der Tendenz vermutlich nichts ändern. Weise sieht allerdings auch zahlreiche Risiken für die weitere Entwicklung am Arbeitsmarkt. Er beruft sich dabei auf eine monatliche Umfrage der Bundesagentur bei den Chefs der 156 örtlichen Arbeitsagenturen.

Weise räumte zum Beispiel ein: "Der Brexit, die Veränderungen in den Vereinigten Staaten, die Bankenkrise und auch die weitere Entwicklung innerhalb der EU sind Risiken, die sich jetzt zusammenballen. Die muss man erst einmal als Risiken akzeptieren." Derzeit seien sie aber auf dem deutschen Arbeitsmarkt noch nicht spürbar.

Dennoch zwängen solche Risiken auch die Bundesagentur für Arbeit zur Vorsorge. Finanziell stehe die Nürnberger Bundesbehörde derzeit aber wieder so gut da, dass sie rasch auf konjunkturbedingte drohende Jobverluste reagieren könnte, etwa mit speziellen Kurzarbeitergeldprogrammen, wie dies in der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008 notwendig war.