| 22:20 Uhr

Chemieriese wohl mit Gewinneinbußen
Wegen Trockenheit: Weniger Gewinn bei BASF erwartet

Ludwigshafen. Der Chemiekonzern BASF muss nach Produktionsproblemen wegen des niedrigen Rheinpegels und einem schwächeren Autozuliefer-Geschäft seine Gewinnziele kappen.

Vor Zinsen und Steuern werden für das Jahr 2018 wohl 15 bis 20 Prozent weniger an Ergebnis übrig bleiben, teilte der Dax-Konzern am Freitag. Die Aktie verlor nachbörslich 2,5 Prozent.

Als Grund nannte BASF vor allem die Sparte „Chemicals“. So werde der Konzern im Schlussquartal eine Ergebnisbelastung von voraussichtlich bis zu 200 Millionen Euro wegen des Rhein-Niedrigwassers und der daraus folgenden Produktionseinschränkungen verbuchen. Daneben schwächte sich das BASF-Geschäft mit der Autoindustrie seit dem dritten Quartal weiter ab. Insbesondere die Nachfrage von Kunden in China verlangsame sich deutlich. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China habe zu dieser Verlangsamung beigetragen.

Beim Umsatz rechnet die BASF-Gruppe unverändert mit einem Anstieg von bis zu 5 Prozent.