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Verdi fordert mehr Gehalt für privates Verkehrsgewerbe

Mainz. Mit der Forderung nach mehr Lohn und Gehalt geht die Gewerkschaft Verdi am 11. Mai in die Tarifverhandlungen für die mehr als 27 000 Beschäftigten des privaten Verkehrsgewerbes in Rheinland-Pfalz. Nach Vorstellung der Gewerkschaft sollen Löhne und Gehälter um acht Prozent oder mindestens 200 Euro steigen, die Ausbildungsvergütungen sollen um 80 Euro erhöht werden

Mainz. Mit der Forderung nach mehr Lohn und Gehalt geht die Gewerkschaft Verdi am 11. Mai in die Tarifverhandlungen für die mehr als 27 000 Beschäftigten des privaten Verkehrsgewerbes in Rheinland-Pfalz. Nach Vorstellung der Gewerkschaft sollen Löhne und Gehälter um acht Prozent oder mindestens 200 Euro steigen, die Ausbildungsvergütungen sollen um 80 Euro erhöht werden. Der Tarifvertrag soll über zwölf Monate laufen, teilte die Gewerkschaft in Mainz gestern mit. Verdi-Landesleiter Uwe Klemens bezeichnete die Forderung als "angemessen und notwendig". Die Entwicklung der Einkommen im privaten Verkehrsgewerbe sei in den vergangenen Jahren deutlich hinter dem Wirtschaftswachstum zurückgeblieben. Wegen gestiegener Preise hätten die Beschäftigten immer weniger Geld zur Verfügung. dpa