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Online-Handel
Verdi bestreikt vor Ostern vier Amazon-Standorte 

koblenz/München. Vor den umsatzträchtigen Osterfeiertagen hat Verdi zu Streiks beim Versandhändler Amazon aufgerufen. Die Gewerkschaft hat Mitarbeiter von vier Standorten aufgefordert, die Arbeit niederzulegen. In Rheinberg und Werne in Nordrhein-Westfalen sollen die Proteste am längsten dauern. dpa

Dort sind Beschäftigte bis einschließlich Donnerstag zur Teilnahme aufgerufen. In Bad Hersfeld (Niedersachsen) soll es bis einschließlich heute gehen. Auch der ursprünglich eintägige Streik in Koblenz soll heute fortgesetzt werden.

Verdi kämpft seit langem für einen Tarifvertrag und Lohnerhöhungen bei dem Online-Händler. Amazon teilte mit, dass die Streiks keinen Einfluss auf pünktliche Lieferungen hätten. Zur Lohnfrage sagte ein Sprecher, Amazon bezahle am „oberen Ende dessen, was für vergleichbare Tätigkeiten üblich ist“.