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Streit um Rabatte für Billigflieger Ryanair am Flughafen Frankfurt

Frankfurt. Die Landung des Billigfliegers Ryanair am Flughafen Frankfurt hat heftigen Streit um Neukundenrabatte bei den Flughafengebühren ausgelöst. Flughafenbetreiber Fraport soll der irischen Fluggesellschaft Rabatte eingeräumt haben - allerdings auf der Grundlage einer Gebührentabelle, die das Land Hessen noch nicht genehmigt hat. Der Fraport-Hauptkunde Lufthansa und andere Fluggesellschaften wandten sich gegen Sonderpreise für die Konkurrenz. Lufthansa-Chef Carsten Spohr kündigte gestern an, sein Unternehmen werde in Frankfurt nicht mehr bezahlen als Ryanair . So könne die Lufthansa 200 bis 300 Millionen Euro pro Jahr einsparen. Agentur

Die Landung des Billigfliegers Ryanair am Flughafen Frankfurt hat heftigen Streit um Neukundenrabatte bei den Flughafengebühren ausgelöst. Flughafenbetreiber Fraport soll der irischen Fluggesellschaft Rabatte eingeräumt haben - allerdings auf der Grundlage einer Gebührentabelle, die das Land Hessen noch nicht genehmigt hat. Der Fraport-Hauptkunde Lufthansa und andere Fluggesellschaften wandten sich gegen Sonderpreise für die Konkurrenz. Lufthansa-Chef Carsten Spohr kündigte gestern an, sein Unternehmen werde in Frankfurt nicht mehr bezahlen als Ryanair . So könne die Lufthansa 200 bis 300 Millionen Euro pro Jahr einsparen.

Die irische Fluggesellschaft Ryanair will aber den Hunsrück-Airport Hahn nach seinem Antritt am Frankfurter Flughafen nicht leiden lassen. "Nichts, was wir hier tun, beeinträchtigt den Hahn", erklärte der Marketing-Chef von Europas größtem Billigflieger , David O'Brien, gestern. So habe Ryanair gerade neue Flugverbindungen ab dem Hahn vorgestellt (wir berichteten). Insgesamt rechnet Ryanair im Hunsrück im laufenden Jahr mit rund 2,2 Millionen Fluggästen.

Sechs Bieter sind noch im Rennen um den Flughafen Hahn. Das sagte gestern Martin Jonas von der Beratungsfirma Warth & Klein Grant Thornton, der die rheinland-pfälzische Landesregierung beim Verkauf des defizitären Flughafens berät.