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Spitzelaffäre bei Deutscher Bank weitet sich angeblich aus

Berlin. Von der Spitzelaffäre bei der Deutschen Bank sind einem Zeitungsbericht zufolge deutlich mehr Personen betroffen als bislang bekannt. Es habe den Plan zur Überwachung von bis zu 20 Personen gegeben, sagte der an einem Großteil der Späh-Aktionen des Instituts beteiligte Detektiv Bernd Bühner dem "Wall Street Journal"

Berlin. Von der Spitzelaffäre bei der Deutschen Bank sind einem Zeitungsbericht zufolge deutlich mehr Personen betroffen als bislang bekannt. Es habe den Plan zur Überwachung von bis zu 20 Personen gegeben, sagte der an einem Großteil der Späh-Aktionen des Instituts beteiligte Detektiv Bernd Bühner dem "Wall Street Journal". Unter den zu überwachenden Personen habe sich auch eine Reihe von Investoren befunden. Bühner sagte, er habe 2006 bei einem Treffen mit Vertretern der Deutschen Bank eine Liste mit Namen erhalten. An dem Treffen hätten auch Teilnehmer der Rechtsabteilung von Deutschlands größter Privatbank teilgenommen. Die Deutsche Bank dementierte offiziell die Existenz der Liste. Gegenüber dem "Wall Street Journal" bestätigte eine Person aus dem Umfeld der Bank allerdings die Existenz der Liste. Jedoch hätten die internen Ermittler des Instituts nicht klären können, wer die Liste zusammengestellt habe. afp