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SPD verharrt im Umfragetief - Müntefering räumt Rückschläge ein

Berlin/Mainz. Die SPD kommt auch nach der Vorstellung des "Deutschland-Plans" von Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier nicht aus ihrem Umfragetief. Parteichef Franz Müntefering (Foto: dpa) räumte Rückschläge im Wahlkampf ein, zeige sich aber zugleich optimistisch

Berlin/Mainz. Die SPD kommt auch nach der Vorstellung des "Deutschland-Plans" von Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier nicht aus ihrem Umfragetief. Parteichef Franz Müntefering (Foto: dpa) räumte Rückschläge im Wahlkampf ein, zeige sich aber zugleich optimistisch. Wenn schon am Sonntag Bundestagswahl wäre, könnten die Sozialdemokraten dem neuen ZDF-Politbarometer zufolge nur mit 23 Prozent der Stimmen rechnen. Das ist ein Prozentpunkt weniger als vor zwei Wochen. Die politische Stimmung, die längerfristige Bindungen von Wählern an die Parteien und taktische Überlegungen außen vor lässt, hat sich dem Politbarometer zufolge ebenfalls nicht zugunsten der SPD gedreht. Die Sozialdemokraten kommen hier nur auf 24 Prozent, einen Punkt weniger als zuletzt. Die Union erreicht erneut 37 Prozent, die FDP unverändert 13 Prozent. Die Grünen verbessern sich leicht auf zwölf Prozent, die Linke bleibt bei sieben Prozent. Zur so genannten Dienstwagenaffäre von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt äußerte sich Müntefering ebenfalls. "Diese Geschichte tut ihrem Sachverstand und ihrer Standhaftigkeit gegen die Scharen von Interessenvertretern im Gesundheitswesen keinen Abbruch", sagte Müntefering der "Bild"-Zeitung ddp/afp