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Sparkassen in Rheinland-Pfalz verkaufen LBBW-Anteil

Stuttgart. Der Sparkassenverband Baden-Württemberg kauft den rheinland-pfälzischen Sparkassen deren 4,9-Prozent-Anteil am Stammkapital der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) ab. Der Kaufpreis liegt bei 175 Millionen Euro, wie der Verband am Freitag in Stuttgart mitteilte. Die Verbandsversammlung habe dem Ankauf mit einer Mehrheit von 83 Prozent zugestimmt

Stuttgart. Der Sparkassenverband Baden-Württemberg kauft den rheinland-pfälzischen Sparkassen deren 4,9-Prozent-Anteil am Stammkapital der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) ab. Der Kaufpreis liegt bei 175 Millionen Euro, wie der Verband am Freitag in Stuttgart mitteilte. Die Verbandsversammlung habe dem Ankauf mit einer Mehrheit von 83 Prozent zugestimmt. Der Anteil der baden-württembergischen Sparkassen an der LBBW erhöht sich damit auf 40,5 Prozent. Mit dieser Entscheidung werde innerhalb der Sparkassen-Gruppe das Problem gelöst, das durch den Verkaufsbeschluss der Kollegen in Rheinland-Pfalz entstanden sei, sagte der baden-württembergische Sparkassenpräsident Peter Schneider. "Wir zeigen damit, dass die Sparkassen-Familie schnell handlungsfähig ist und die Sparkassen in Baden-Württemberg von der Zukunft der LBBW überzeugt sind", fügte er hinzu. Gleichzeitig werde der Kreis der Träger verringert. Der rheinland-pfälzische Sparkassenverband hatte am Donnerstag entschieden, sich von seinem Anteil an der LBBW zu trennen. ddp