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Mainzer Spezialglas-Hersteller
Schott setzt auf Künstliche Intelligenz

Mainz. Mit Hilfe Künstlicher Intelligenz (KI) will der Spezialglashersteller Schott seine Produktionsprozesse optimieren. Dafür beteiligt sich das Mainzer Unternehmen nun an dem Start-up Nnaisense und hat dort fortan einen Sitz im Aufsichtsrat inne, wie das Unternehmen jetzt am Hauptsitz in Mainz mitteilte.

Wie groß die Beteiligung ist, war zunächst nicht bekannt.

Schott verspricht sich, mit der Zusammenarbeit die Glasproduktion noch leistungsfähiger zu machen, wie Schott-Finanzvorstand Jens Schulte sagte. „Wir hoffen, durch KI noch mehr über Glas als Werkstoff zu lernen und neue Innovationen zu ermöglichen.“ Fortschritte könne es etwa bei den Abläufen in Schmelzwannen geben. In den Wannen wird Glas auf weit über 1000 Grad erhitzt. Weil bei Spezialgläsern etwa für die Pharmabranche oder für Teleskope extreme Genauigkeit gefragt ist, muss exakt auf Luftzufuhr, Temperatur, Fließgeschwindigkeit und andere Parameter geachtet werden.