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Hitzeperiode
Schöne Bescherung: Dürre setzt Weihnachtsbäumen zu

Kein Einzelfall: Bauern beklagen vertrocknete Bäume.
Kein Einzelfall: Bauern beklagen vertrocknete Bäume. FOTO: dpa / Bernd Settnik
Karlsruhe/Bühl. Nach Wochen fast ohne Regen bangen die Betreiber von Weihnachtsbaum-Plantagen um ihre Jungpflanzen. „Aus den ostdeutschen Bundesländern, aber auch aus Norddeutschland erreichen uns Meldungen, wonach die Neuanpflanzungen zu 100 Prozent vertrocknet sind“, sagte Martin Rometsch vom Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger (BVWE) der dpa.

Davon dürften Millionen dieser Bäumchen in Hunderten Betrieben betroffen sein.

Das habe zwar noch keine Auswirkungen auf die diesjährige Ernte, da die Nordmanntanne mindestens zehn Jahre gehegt und gepflegt wird, bevor sie als Weihnachtsbaum in den Verkauf gelangt. In acht bis zehn Jahren aber könnte es Engpässe beim Angebot geben. „Die Auswirkungen der diesjährigen Trockenheit werden wir dann in der Branche merken“, sagte Rometsch. Es sei nicht sicher, ob alle vertrockneten Jungbäume rechtzeitig und in vollem Umfang ersetzt werden können.

Die betroffenen Bauern müssten mit Verlusten von rund 10 000 Euro pro Hektar rechnen, rechnete der Verbandsgeschäftsführer vor. Neue Pflanzen bedeuteten doppelte Arbeit und doppelte Ausgaben. „Das sind schon immense Kosten“, stellt Rometsch fest.