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Ryanair-Chef bringt WC-Gebühr an Bord wieder aufs Tapet

Madrid. Der Chef der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair, Michael O'Leary (Foto: dpa), ist von der Idee einer Toilettengebühr an Bord offenbar sehr angetan. Hieß es vor zwei Wochen noch, dieser Vorschlag sei ein Witz gewesen, zählte O'Leary gestern in Madrid erneut die Vorteile auf

Madrid. Der Chef der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair, Michael O'Leary (Foto: dpa), ist von der Idee einer Toilettengebühr an Bord offenbar sehr angetan. Hieß es vor zwei Wochen noch, dieser Vorschlag sei ein Witz gewesen, zählte O'Leary gestern in Madrid erneut die Vorteile auf. Die Toilettengebühr sei vollkommen "logisch" - auf den britischen Bahnhöfen müssten die Leute für den Gang aufs Klo ebenfalls zahlen. Es sei nicht einzusehen, warum Passagiere dies umsonst haben sollten. Müssten die Passagiere eine Toilettengebühr an Bord zahlen, würden sie eher die Toiletten im Flughafengebäude nutzen - an Bord hätte dies weniger "Unannehmlichkeiten" zur Folge. "Wir werden für alles Geld verlangen, für das man Geld verlangen kann", sagte O'Leary. "Der Fluggast kann sich aber immer aussuchen, ob er auch zahlen will." Derzeit läuft eine Umfrage, welche Gebühren Ryanair erheben könnte. afp