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Rheinland-Pfalz und Saarland übernehmen Metall-Tarifabschluss

Frankfurt. Die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Hessen haben den in Baden-Württemberg ausgehandelten Metall-Tarif übernommen. Darauf hätten sich gestern die Gewerkschaft IG Metall und die Arbeitgeberverbände der Länder geeinigt, teilte die IG-Metall gestern mit

Frankfurt. Die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Hessen haben den in Baden-Württemberg ausgehandelten Metall-Tarif übernommen. Darauf hätten sich gestern die Gewerkschaft IG Metall und die Arbeitgeberverbände der Länder geeinigt, teilte die IG-Metall gestern mit. In den drei betroffenen Ländern arbeiten 420000 Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie.Mit dem Tarifabschluss erhalten die Beschäftigten Einkommenssteigerungen von insgesamt 4,2 Prozent ab Februar 2009 in zwei Stufen. Zusätzlich erhalten die Beschäftigten eine Einmalzahlung von 510 Euro und eine weitere von 122 Euro, die im September 2009 ausgezahlt wird. Der Leiter des IG Metall Bezirks Frankfurt, Armin Schild, nannte das Ergebnis akzeptabel, auch wenn die Gewerkschaft mit der weit höheren Forderung von acht Prozent in die Verhandlungen gegangen war. Das Ergebnis sei vor dem Hintergrund einer schwierigen wirtschaftlichen Situation zustande gekommen, die in vielen Betrieben zu außergewöhnlicher Verunsicherung geführt habe. "Dass es uns trotzdem gelungen ist, höhere Einkommen durchzusetzen, schafft Verlässlichkeit für die Beschäftigten und ist ein wichtiger Beitrag, um die Wirtschaft zu stützen", sagte Schild. red