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Streit für Flächentarifvertrag
Real-Warenhäuser öffnen trotz Streiks

Düsseldorf/Mainz. Streiks in rheinland-pfälzischen und saarländischen Märkten der Warenhauskette Real haben den Ladenbetrieb nach Unternehmensangaben nicht beeinträchtigt. dpa

Der Streik sei rechtzeitig angekündigt worden, die Filialleiter hätten ihre Personalplanungen angepasst, sagte ein Unternehmenssprecher gestern in Düsseldorf.

Betroffen von den bundesweiten Arbeitsniederlegungen waren laut Gewerkschaft Verdi in Rheinland-Pfalz 13 Standorte – und zwar Märkte in Germersheim, Landau, Mutterstadt, Frankenthal, Kaiserslautern, Alzey, Mainz-Bretzenheim, Kenn, Trier, Wittlich, Heiligenroth, und Mülheim-Kärlich sowie die Zentralverwaltung im rheinhessischen Wörrstadt. Im Saarland wurden Verdi zufolge Märkte in Saarlouis, Saarbrücken-Dudweiler, Saarbrücken, Homburg und Bexbach bestreikt.

Verdi will mit der ganztägigen Arbeitsniederlegung den Druck auf die noch zum Metro-Konzern gehörende Handelskette Real erhöhen, in den Verdi-Flächentarifvertrag zurückzukehren. Real lehnt bislang die Rückkehr zum Flächentarifvertrag als unrealistisch ab.