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Nützt Trump deutschen Sparern?

 US-Notenbankchefin Janet Yellen stärkt den Dollar und verärgert damit US-Präsident Donald Trump. Foto: Scalzo/dpa
US-Notenbankchefin Janet Yellen stärkt den Dollar und verärgert damit US-Präsident Donald Trump. Foto: Scalzo/dpa FOTO: Scalzo/dpa
Frankfurt/Washington. Mit der US-Zentralbank ist sich der neue Präsident Donald Trump nicht gerade grün. Dennoch könnte ausgerechnet er es sein, der Notenbanken weltweit den Ausweg aus ihrem Krisenmodus ermöglicht. dpa-Mitarbeiter Tobias Schmidt

Der neue US-Präsident Donald Trump hat mit der von ihm angekündigten Kehrtwende in der US-Handelspolitik begonnen. Er unterzeichnete gestern ein Dekret, mit dem der Beitritt der Vereinigten Staaten zum Transpazifischen Freihandelsabkommen TPP mit elf anderen Staaten rückgängig gemacht wird. Damit setzte Trump eines seiner zentralen Wahlkampfversprechen um.

Der im Jahr 2015 unterzeichnete Vertrag ist bislang noch nicht in Kraft getreten. Durch das Abkommen sollten sich die USA mit Australien, Brunei, Chile, Japan, Kanada, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Peru, Singapur und Vietnam zu einer Freihandelszone zusammenschließen. Trump hatte TPP im Wahlkampf als "Jobkiller" bezeichnet.

Der neue Präsident will zudem das seit 22 Jahren bestehende nordamerikanische Freihandelsabkommen Nafta mit Kanada und Mexiko zügig neu verhandeln. Mit seinen Plänen rief er aber harsche Reaktionen in Mexiko hervor. "Wenn es Aktionen gibt, die Importe in die USA bestrafen und US-Exporte fördern, müssen wir über Gegenmaßnahmen nachdenken", sagte der mexikanische Wirtschaftsminister Ildefonso Guajardo.