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Kommentar
Noch weitere Flugziele drin

FOTO: Robby Lorenz / SZ
Von Thomas Sponticcia

Ein Flughafenchef fährt gut damit, wenn er vorsichtig argumentiert. So vermeidet er zu hohe Erwartungen. Zumal der Saar-Airport in den vergangenen Jahren viele Hochs und Tiefs erlebt hat. Manches Flugziel hat nicht die Resonanz gefunden, einstige Hoffungsträger wie die Air Berlin mit Anschluss-Möglichkeiten in die ganze Welt sind vom Markt verschwunden. Und politische Krisen machen den Strategen in den Reisebüros und an den Flughäfen auch zu schaffen. Doch es spricht einiges dafür, dass man ab Saarbrücken mehr herausholen kann. Zum Beispiel in der Sommerzeit mit Flügen nach Italien, speziell nach Catania auf Sizilien. Die Insel wird immer häufiger besucht. Auch auf die Türkei kann man wieder stärker setzen. Heftigster Konkurrent in unserer Region ist Luxemburg. Von dort aus kann man viele Ferienflug-Ziele günstig erreichen. Doch Saarbrücken sollte sich nicht bei allen Ferienflug-Verbindungen von Luxemburg die Butter vom Brot nehmen lassen. Noch mehr Phantasie in der Preisgestaltung und in Gesprächen mit Reiseveranstaltern könnte für den Flughafen Saarbrücken-Ensheim hilfreich sein. Da ist noch nicht alles ausgereizt.