| 00:00 Uhr

Mehr Lohn, weniger Minijobs

Berlin. Der Mindestlohn bleibt umstritten. Die Gewerkschaften kommen zu dem Schluss, dass seit Einführung der Lohnuntergrenze die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs zugenommen hat. Die Arbeitgeber gehen hingegen weiterhin von negativen Folgen für den deutschen Arbeitsmarkt aus. dpa/epd

Vom Mindestlohn haben laut Deutschem Gewerkschaftsbund (DGB) seit Jahresbeginn mehr als 70 000 Beschäftigte in Rheinland-Pfalz profitiert. Hinzu kämen rund 19 000 Beschäftigte im Saarland, wie der DGB Rheinland-Pfalz/Saarland gestern in Mainz mitteilte. "Der Arbeitsmarkt ist stabil, die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung gestiegen", sagte Landeschef Dietmar Muscheid. Eine Absage erteile er Forderungen, Flüchtlinge unter Mindestlohn bezahlen zu können. "Arbeit ist Arbeit und die muss entsprechend bezahlt werden - mit mindestens 8,50 Euro pro Stunde", sagte er. Seit dem 1. Januar 2015 sind Arbeitgeber verpflichtet, mindestens 8,50 Euro pro Stunde zu zahlen.