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Einigung erzielt
Mehr Geld für Beschäftigte im Einzelhandel

Mainz. (lrs) Nach dem Pilotabschluss für den Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen erhalten nun auch die rund 150 000 Beschäftigten der Branche in Rheinland-Pfalz mehr Geld.

In ihrer vierten Verhandlungsrunde erzielten die Tarifparteien am Dienstag in Mainz einen Abschluss, wie der Handelsverband Rheinland-Pfalz mitteilte.

Bei einer Laufzeit von 24 Monaten erhöhen sich demnach die Entgelte der Beschäftigten um 3,0 Prozent nach zwei Nullmonaten zum 1. Juli. „Höhere Tarifgruppen erhalten anstelle der prozentualen Erhöhung einen Pauschalbetrag von monatlich 77,50 Euro“, hieß es weiter. Eine zweite Entgelterhöhung um 1,8 Prozent folge am 1. Mai 2020. Außerdem gebe es eine „überproportionale Anhebung der Ausbildungsvergütungen“.

Die Gewerkschaft Verdi war laut ihrem Sprecher Dennis Dacke mit einer Forderung von 6,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 163 Euro mehr im Monat, in die Tarifverhandlungen gegangen.



(dpa)