| 23:27 Uhr

Steuer-Deals
„Luxleaks“-Verfahren geht in neue Runde

Luxemburg.

Der Prozess um den wichtigsten Hinweisgeber der „Luxleaks“-Affäre ist gestern teilweise neu aufgerollt worden. Ein Urteil soll am 15. Mai bekanntgegeben werden, sagte ein Justizsprecher. Die Generalstaatsanwaltschaft habe vor dem Berufungsgericht in Luxemburg eine Geldstrafe ohne Nennung einer Summe gefordert. Die Verteidigung habe für den Verzicht auf eine Strafe plädiert. Mit den „Luxleaks“ waren Steuerdeals internationaler Konzerne mit den luxemburgischen Finanzbehörden öffentlich geworden: Die Unternehmen hatten nur geringe oder keine Steuern gezahlt. Der Hinweisgeber für einen Journalisten war Angestellter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse-Coopers (PwC).