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Landesamt: Die meisten Lokführer arbeiten zu lange

Mainz. Die meisten Lokomotivführer und Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz arbeiten einer Untersuchung des Landesamtes für Umwelt zufolge zu lange. Die Arbeitszeiten von 139 von 225 überprüften Lokführern seien beanstandet worden, heißt es in einem Abschlussbericht des Landesamtes. Bei den Zugbegleitern seien es 55 von 84 gewesen. Diese Belastungen führten zu Stress und Ermüdung, die häufig eine Unfallursache darstellten. Agentur

Die meisten Lokomotivführer und Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz arbeiten einer Untersuchung des Landesamtes für Umwelt zufolge zu lange. Die Arbeitszeiten von 139 von 225 überprüften Lokführern seien beanstandet worden, heißt es in einem Abschlussbericht des Landesamtes. Bei den Zugbegleitern seien es 55 von 84 gewesen. Diese Belastungen führten zu Stress und Ermüdung, die häufig eine Unfallursache darstellten.

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) sprach gestern von "erschreckenden" Resultaten. Gegen ein Bahnunternehmen wurde ein Verfahren eingeleitet. Insgesamt waren zwei Eisenbahnverkehrsunternehmen und 29 Busunternehmen überprüft worden, in denen rund 2500 Beschäftigte arbeiteten. Dutzende Lokführer und Zugbegleiter mussten der Analyse zufolge sogar mehr als elf Stunden arbeiten.