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Flughafenbetreiber
Internationales Geschäft wird wichtiger für Fraport

Frankfurt/Main. Die internationalen Beteiligungen werden immer wichtiger für den Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport. Der M-Dax-Konzern ist an 30 Flughäfen auf vier Kontinenten aktiv.

Das Auslandsgeschäft machte im vergangenen Jahr den Rekordanteil von 36 Prozent am Ebitda-Gewinn aus und soll weiter steigen. 2016 waren es erst 24 Prozent gewesen.

Vorstandschef Stefan Schulte schilderte bei der Hauptversammlung am Dienstag bauliche und operative Fortschritte unter anderem in Griechenland und Südamerika. Von den 14 übernommenen Regionalflughäfen in Griechenland seien die Arbeiten bereits bei dreien in Chania auf Kreta, Kavala und Zakynthos abgeschlossen. An fünf weiteren Standorten seien neue Terminals im Bau. In Südamerika sei man bei den Investitionen an den brasilianischen Flughäfen im Plan. Im peruanischen Lima hoffe man, in diesem Jahr mit dem Bau der neuen Start-und Landebahn beginnen zu können.

Fraport hatte im Geschäftsjahr 2018 einen kräftigen Gewinnsprung geschafft und will die Aktionäre mit einer um 50 Cent auf 2,00 Euro erhöhten Dividende am Erfolg teilhaben lassen. Bei einem Umsatz von fast 3,5 Milliarden Euro blieb unter dem Strich ein Gewinn von 474 Millionen Euro, was zum Vorjahr eine Steigerung um 44 Prozent bedeutete. Dazu trugen auch der Anteilsverkauf am Flughafen Hannover sowie deutlich mehr Gäste in Frankfurt und an den ausländischen Flughäfen bei. Das Unternehmen befindet sich mehrheitlich in der Hand des Landes Hessen und der Stadt Frankfurt.