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Auslagerung von Entwicklern
Gewerkschaften gegen Opel-Pläne

Rüsselsheim. Beim Autobauer Opel und seinem Mutterkonzern PSA wehren sich die Gewerkschaften gegen die Auslagerung von Forschungs- und Entwicklungskapazitäten. Die Geschäftsleitung dürfe die vorhandenen Ressourcen nicht kurzfristigen Profitinteressen opfern, heißt es in einer Erklärung der Gewerkschaften IG Metall und der französischen CFDT.

Aus ihrer Sicht sei die Strategie, zusätzliche Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Niedriglohnländern aufzubauen sowie immer mehr Aufträge fremd zu vergeben oder vollständige Geschäftsbereiche gleich ganz zu verkaufen, nicht sinnvoll. In den französischen Werken seien bereits Geschäftsteile an den Ingenieur-Dienstleister Segula ausgelagert worden, wie es nun auch am Opel-Entwicklungszentrum in Rüsselsheim geplant ist.