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Gewerkschaften bestreiken öffentlichen Dienst

Mainz/Saarbrücken. Geschlossene Kitas, geschlossene Ämter: Mehrere Tausend Beschäftigte des öffentlichen Diensts legen an diesem Montag in Rheinland-Pfalz und dem Saarland die Arbeit nieder. Spürbare Auswirkungen wird der Streik laut der Gewerkschaft Verdi besonders bei den Kindertagesstätten in Mainz und im Raum Ludwigshafen haben

Mainz/Saarbrücken. Geschlossene Kitas, geschlossene Ämter: Mehrere Tausend Beschäftigte des öffentlichen Diensts legen an diesem Montag in Rheinland-Pfalz und dem Saarland die Arbeit nieder. Spürbare Auswirkungen wird der Streik laut der Gewerkschaft Verdi besonders bei den Kindertagesstätten in Mainz und im Raum Ludwigshafen haben. Auch Müllmänner, Busfahrer und Krankenschwestern sind zum Warnstreik aufgerufen. Kundgebungen sind in Mainz, Idar-Oberstein, Ludwigshafen, Speyer, Worms, Kaiserslautern, Pirmasens und Trier geplant. Im Saarland sind unter anderen Beschäftigte von elf Städten und Gemeinden sowie von zahlreichen Stadtwerken zum Warnstreik aufgerufen. In Schmelz und in Saarbrücken soll es Kundgebungen geben - unter anderem mit Beschäftigten des Klinikums Saarbrücken, der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesknappschaft und der Deutschen Rentenversicherung.Die Aktionen sind Teil einer Warnstreikwelle, die die Gewerkschaften im Lauf der Woche durch das gesamte Bundesgebiet schicken wollen. Sie fordern in dem Tarifstreit mit Bund und Kommunen 6,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro. Die Arbeitgeber halten die Forderungen für überzogen. > Seite 15: Bericht dpa