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Regionalflughafen
Saar-Airport stößt an Grenzen

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten des Saarbrücker Flughafens sind beschränkt und müssen sich auch streng an der Wirtschaftlichkeit orientieren. Das heißt: Es machen nur Flugziele Sinn, die populär sind und die Flieger dauerhaft gut füllen. Von Thomas Sponticcia

Zugleich müssen es im Urlaubsverkehr Ziele sein, die man relativ schnell und ohne Zwischenlandung erreichen kann. Sonst geht auch der Standortvorteil Saarbrücken verloren. Deshalb macht es Sinn, über Hurghada in Ägypten, mehr Türkeiflüge, Italien und vielleicht noch Tunesien und Marokko nachzudenken. Im Linienverkehr dagegen sind die Karten ausgereizt. Es sei denn, man könnte noch den ein oder anderen Berlin-Flug mehr zu einem günstigeren Preis als derzeit anbieten.

Am wichtigsten ist, dass der Saar-Airport weiter konsequent spart und es tatsächlich gelingt, das operative Defizit schon 2021 auf Null zu reduzieren, was die EU spätestens für 2024 einfordert. Gelingt das, bleibt der Saar-Flughafen auch langfristig als Standort-Faktor erhalten. Und das wäre wirklich eine gute Nachricht.