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Flughafen Hahn verteidigt geplante Terminalgebühr

Hahn. Der Flughafen Hahn hat die geplante Einführung einer Gebühr von drei Euro für abfliegende Passagiere verteidigt. "Unsere Gesellschafter haben hier in den letzten zehn Jahren 210 Millionen Euro investiert", erklärte am Dienstag der kaufmännische Geschäftsführer der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH, Uwe Klettenheimer. "Wir haben operativ positive Ergebnisse

Hahn. Der Flughafen Hahn hat die geplante Einführung einer Gebühr von drei Euro für abfliegende Passagiere verteidigt. "Unsere Gesellschafter haben hier in den letzten zehn Jahren 210 Millionen Euro investiert", erklärte am Dienstag der kaufmännische Geschäftsführer der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH, Uwe Klettenheimer. "Wir haben operativ positive Ergebnisse. Aber wir verdienen unsere Kapitalkosten nicht", sagte er. Der Flughafen Hahn schreibe unterm Strich rote Zahlen. Die neue Gebühr soll jährliche Mehreinnahmen von bis zu sechs Millionen Euro bringen. Der Flughafen ist die größte Basis des irischen Billigfliegers Ryanair in Deutschland. Ryanair hatte angekündigt, wegen der neuen Gebühr Flüge streichen und Maschinen vom Hahn abziehen zu wollen (wir berichteten). Klettenheimer erklärte, er habe mit dieser Reaktion gerechnet. "Das hat uns nicht überrascht. Aber natürlich nehmen wir die Äußerungen von Ryanair sehr ernst", sagte er. dpa