| 23:17 Uhr

Etwas mehr Arbeitslose im November

Saarbrücken/Mainz. Mit dem Ende der Tourismussaison ist die Zahl der Arbeitslosen in Rheinland-Pfalz im November leicht gestiegen. Die Lage am Arbeitsmarkt blieb nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit aber stabil. Die Arbeitslosenquote war im Vergleich zum Vormonat mit 4,8 Prozent unverändert

Saarbrücken/Mainz. Mit dem Ende der Tourismussaison ist die Zahl der Arbeitslosen in Rheinland-Pfalz im November leicht gestiegen. Die Lage am Arbeitsmarkt blieb nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit aber stabil. Die Arbeitslosenquote war im Vergleich zum Vormonat mit 4,8 Prozent unverändert. Das berichtete die Regionaldirektion der Bundesagentur gestern in Saarbrücken, die auch für Rheinland-Pfalz zuständig ist.Insgesamt waren im November rund 101 200 Rheinland-Pfälzer arbeitslos gemeldet, das waren 300 mehr als im Oktober. Die Zunahme der Arbeitslosigkeit sei ausschließlich auf saisonale Faktoren zurückzuführen und hänge mit dem Ende der Touristensaison an Rhein, Mosel und Ahr zusammen, betonte die Bundesagentur. Sie fiel deutlich geringer aus als im langjährigen Durchschnitt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren 7000 Menschen weniger arbeitslos.

Die Leiterin der Regionaldirektion, Heidrun Schulz, zeigte sich mit der Entwicklung zufrieden. "Die robuste wirtschaftliche Entwicklung prägt weiter das Geschehen am Arbeitsmarkt." Die Entwicklung der Kräftenachfrage bestätige dies. Es gebe derzeit keine Anhaltspunkte, "die auf einen Einbruch des Geschehens hindeuten", sagte Schulz. Mit Beginn des Winters müsse aber mit etwas "raueren Bedingungen" am Arbeitsmarkt gerechnet werden.

Schulz warb bei den Betrieben des Baugewerbes, des Garten- und Landschaftsbaues und des Dachdeckerhandwerks dafür, die Möglichkeiten des Saison-Kurzarbeitergeldes zu nutzen. Mitte November waren rund 22 300 Stellen zu besetzen, knapp 4900 mehr als vor einem Jahr. Gesucht wurden unter anderem Installateure und Schlosser, Kraftfahrzeugmechaniker, Köche, Berufskraftfahrer sowie Krankenpfleger, Kindergärtner und Sozialarbeiter. dpa