| 23:27 Uhr

Vorschlag von Währungsfonds-Chefin
Deutschland soll Milliarden in neuen Krisenfonds zahlen

Berlin.

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, macht sich zur Stabilisierung der Euro-Zone für einen „Schlechtwetterfonds“ stark. Jedes Euro-Land solle pro Jahr 0,35 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts (BIP) dort einzahlen, sagte sie gestern bei einer Rede des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin – für Deutschland wären das rund elf Milliarden Euro im Jahr. Damit sollen Finanzrisiken bei plötzlichen Verwerfungen reduziert werden.

(dpa)