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| 23:27 Uhr

Nach erneutem Jahresverlust
Deutsche Bank will 2018 wieder Gewinn machen

Frankfurt/Main. Nach drei Verlustjahren in Folge will Sanierer John Cryan die Deutsche Bank endlich zurück in die Gewinnzone führen. „Ich sehe ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 vor uns“, sagte Konzernchef Cryan bei der Bilanzvorlage am Freitag in Frankfurt.

2017 hatte Deutschlands größtes Geldhaus zwar vor Steuern mit 1,3 Milliarden Euro (Vorjahr: minus 810 Millionen Euro) erstmals seit drei Jahren ein positives Ergebnis erzielt. Eine einmalige Belastung von rund 1,4 Milliarden Euro infolge der US-Steuerreform drückte den Dax-Konzern unter dem Strich aber erneut in die roten Zahlen: Knapp eine halbe Milliarde Euro Verlust (minus 497 Millionen Euro) stand Ende 2017 in den Büchern des Konzerns. 2015 hatte die Bank ein Rekordminus von rund 6,8 Milliarden Euro verbucht, 2016 lag das Minus bei 1,4 Milliarden Euro.

Für Aufregung sorgt, dass die Deutsche Bank Medienberichten zufolge für das Jahr 2017 trotz des dreistelligen Millionenverlustes etwa eine Milliarde Euro Boni ausschütten will. „Die diesjährige variable Vergütung ist eine einmalige Investition, um der neuen Führung unserer Unternehmens- und Investmentbank die Chance zu geben, unsere Marktposition zu sichern und auf ausgewählten Geschäftsfeldern auszubauen“, erklärte Cryan. Co-Chef Marcus Schenck, der die Investmentbank führt, betonte: „Wir müssen wettbewerbsfähig bezahlen, wenn wir uns dem Wettbewerb stellen.“