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Der Weinbau an Mosel-Steillagen soll attraktiver werden

Mainz. Der Weinbau an Steilhängen der Mosel soll mit Hilfe eines neuen Beratungsangebots wieder attraktiver werden. "Wir wollen den Betrieben Instrumente an die Hand geben, um den Herausforderungen von morgen gewachsen zu sein", erklärte der rheinland-pfälzische Weinbauminister Hendrik Hering (SPD) gestern in Mainz

Mainz. Der Weinbau an Steilhängen der Mosel soll mit Hilfe eines neuen Beratungsangebots wieder attraktiver werden. "Wir wollen den Betrieben Instrumente an die Hand geben, um den Herausforderungen von morgen gewachsen zu sein", erklärte der rheinland-pfälzische Weinbauminister Hendrik Hering (SPD) gestern in Mainz. Ziel sei es, die unkontrollierte Aufgabe von Rebflächen einzudämmen.Denn: Seit mehr als 15 Jahren geht die Anbaufläche an Steillagen nach Angaben des Ministeriums rapide zurück. Aktuell werden noch knapp 9000 Hektar vor allem an Mosel und Rhein bewirtschaftet, was in etwa dem Niveau von 1960 entspricht. Seit 1990 seien etwa rund 4000 Hektar Rebfläche aufgegeben worden, weil die Winzer keinen wirtschaftlichen Anbau mehr sahen. Um dem entgegenzuwirken, bietet das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Mosel nun ein dreistufiges Beratungskonzept an. dpa