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Billigflieger Ryanair lässt nur noch per Internet einchecken

Dublin. Der irische Billigflieger Ryanair will seine Check-in-Schalter an Flughäfen bis zum 1. Oktober abschaffen. Alle Passagiere sollen künftig über das Internet einchecken und sich ihre Bordkarte selbst ausdrucken. Bei Neubuchungen, die vom 20. Mai an getätigt werden, wird bereits kein Einchecken am Flughafen mehr möglich sein, teilte das Unternehmen in Dublin gestern mit

Dublin. Der irische Billigflieger Ryanair will seine Check-in-Schalter an Flughäfen bis zum 1. Oktober abschaffen. Alle Passagiere sollen künftig über das Internet einchecken und sich ihre Bordkarte selbst ausdrucken. Bei Neubuchungen, die vom 20. Mai an getätigt werden, wird bereits kein Einchecken am Flughafen mehr möglich sein, teilte das Unternehmen in Dublin gestern mit. Online einchecken konnten bisher Fluggäste mit Handgepäck. Künftig müssen auch Passagiere mit Kleinkindern und mit Gepäck per Internet einchecken. Zugleich nimmt Ryanair vom 20. Mai an keine alleinreisenden Kinder unter 16 Jahren mehr mit. Auch die Gebührenpolitik ändert sich: Die "Web-Check-in-Gebühr" von fünf Euro ersetzt für alle Passagiere die bisherige "Flughafen-Check-in-Gebühr" von zehn Euro. Wer sich am Flughafen nachträglich eine Bordkarte ausstellen lassen möchte, muss künftig eine neue Gebühr in Höhe von 40 Euro bezahlen. dpa