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Japan und EU
Bekenntnis zur Freiheit

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Nun also Japan. Das Netz der europäischen Freihandelsverträge wird größer und dichter. Die bisherige Liste umfasst mehr als 100 Staaten – von Australien über Mexiko bis nach Jamaika. Von Detlef Drewes

Was die Gemeinschaft und ihre Partner da demonstrieren, ist ein Bekenntnis zum Freihandel, der auf unsinnige Zölle und Abgaben verzichtet und zumindest versucht, gemeinsam gleiche Industriestandards zu erreichen. Dieser Satz braucht Einschränkungen – natürlich. Längst nicht jeder Partner hat die gleichen Vorstellungen von Menschen- oder Arbeitnehmerrechten, vom Klima- oder Verbraucherschutz. Und dennoch gehören bilaterale Abkommen zu den Säulen unserer Wirtschaft – ohne unsere Werte und Überzeugungen zu verkaufen, sondern gerade, um für sie zu werben und auf sie zu pochen.