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Tarifkonflikt um rund 1000 Flugbegleiter
Bei Fluggesellschaft Eurowings drohen demnächst Streiks

Frankfurt/Main. Kunden des Lufthansa-Konzerns drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt hat und sich für Streiks rüstet. dpa

Angesichts monatelanger ergebnisloser Gespräche „bereite man sich nun auf Arbeitskampfmaßnahmen vor“, teilte sie in Berlin mit. Ein Datum wurde nicht genannt. Über Ausstände muss Verdi noch abstimmen.

Die Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft und Eurowings gerieten immer wieder ins Stocken, auch die 13. Runde brachte keinen Durchbruch. Zum nächsten Termin Anfang Dezember will Verdi nun erst gar nicht antreten, da kein Entgegenkommen absehbar sei. Die Airline habe zwar bei Gehältern und Betriebsrenten Verbesserungen vorgeschlagen, wolle aber Arbeitszeiten verschlechtern.