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Kampf mit Amazon
Baumarkt-Konzern Hornbach baut Online-Handel aus

Neustadt. Der Baumarktkonzern Hornbach baut sein Internetangebot kräftig aus, um im wachsenden Online-Handel mit Heimwerkerbedarf Schritt zu halten. Branchenfremde Wettbewerber wie Amazon oder Ebay hätten im Netz bereits eine starke Position, sagte Unternehmenschef Albrecht Hornbach gestern. „Es ist ein bisschen ein Wettrennen.“ Im Geschäftsjahr 2017/2018 habe das Familienunternehmen aus Neustadt mehr als 60 Millionen Euro in die Online-Kanäle investiert – ein Plus von 13 Prozent binnen Jahresfrist.

Der Baumarktkonzern Hornbach baut sein Internetangebot kräftig aus, um im wachsenden Online-Handel mit Heimwerkerbedarf Schritt zu halten. Branchenfremde Wettbewerber wie Amazon oder Ebay hätten im Netz bereits eine starke Position, sagte Unternehmenschef Albrecht Hornbach gestern. „Es ist ein bisschen ein Wettrennen.“ Im Geschäftsjahr 2017/2018 habe das Familienunternehmen aus Neustadt mehr als 60 Millionen Euro in die Online-Kanäle investiert – ein Plus von 13 Prozent binnen Jahresfrist.

Hornbach kämpft damit, dass Bastler zunehmend Bohrmaschinen oder Heckenscheren nicht mehr im Baumarkt, sondern ohne Beratung im Netz kaufen – und zwar oft nicht auf Plattformen der Baumärkte. So sicherten sich reine Online-Händler wie Amazon bei Heimwerkerbedarf im Netz schon rund 50 Prozent der Umsätze, wie jüngst eine Studie des Handelsverbands Heimwerken, Bauen und Garten (BHB) zeigte. Baumärkte kamen demnach auf nur knapp 19 Prozent.

Zwar ist Online-Handel für Baumärkte bisher eher eine Nische. Hornbach etwa erzielt damit erst knapp zehn Prozent seiner Umsätze, Reservierungen im Netz und Abholen vor Ort eingerechnet. Doch der Internet-Handel legt wesentlich schneller zu als der klassische – gerade im Heimatmarkt.