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BASF erhöht ihre langfristige Umsatzprognose

Ludwigshafen. Der neue Chef des weltgrößten Chemiekonzerns BASF, Kurt Bock, hat seinem Unternehmen ehrgeizige Ziele gesetzt. Bis zum Jahr 2020 will er den Umsatz auf rund 115 Milliarden Euro steigern, wie der Manager am vergangenen Dienstag in Ludwigshafen sagte. Sein Vorgänger Jürgen Hambrecht hatte bislang 90 Milliarden Euro in Aussicht gestellt

Ludwigshafen. Der neue Chef des weltgrößten Chemiekonzerns BASF, Kurt Bock, hat seinem Unternehmen ehrgeizige Ziele gesetzt. Bis zum Jahr 2020 will er den Umsatz auf rund 115 Milliarden Euro steigern, wie der Manager am vergangenen Dienstag in Ludwigshafen sagte. Sein Vorgänger Jürgen Hambrecht hatte bislang 90 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Im vergangenen Jahr hatte die BASF noch 63,9 Milliarden Euro umgesetzt.Die Erlöse sollen im Schnitt um sechs Prozent pro Jahr zulegen und damit zwei Prozentpunkte stärker als die erwartete Steigerung der globalen Chemieproduktion, so Bocks Ziel. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) soll sich bis 2020 auf rund 23 Milliarden Euro verdoppeln, 2010 schaffte der Konzern 11,1 Milliarden. Bock steht seit rund einem halben Jahr an der Spitze des Konzerns.

Vorstandschef Bock verwies bei der Vorstellung seiner Ziele in Ludwigshafen auf das Wachstum der Weltbevölkerung, das der Branche wegen des steigenden Bedarfs an Nahrungsmitteln, Energie und Mobilität gute Geschäfte verspreche: "Davon kann die Chemie profitieren und die BASF an aller erster Stelle", sagte Bock. dpa

Foto: Wtteck/dpa