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Arcelor-Mittal setzt in der Krise auf Schwellenländer

Luxemburg. Der weltgrößte Stahlhersteller Arcelor-Mittal (Luxemburg) setzt in der Wirtschaftskrise vor allem auf die Schwellenländer in Asien und Südamerika. Auch 2010 sei mit einer "Normalisierung der Märkte" in den USA und in Europa nicht zu rechnen. Dies geht aus Unterlagen für Investorenkonferenzen in New York und London hervor, die gestern in Luxemburg veröffentlicht wurden

Luxemburg. Der weltgrößte Stahlhersteller Arcelor-Mittal (Luxemburg) setzt in der Wirtschaftskrise vor allem auf die Schwellenländer in Asien und Südamerika. Auch 2010 sei mit einer "Normalisierung der Märkte" in den USA und in Europa nicht zu rechnen. Dies geht aus Unterlagen für Investorenkonferenzen in New York und London hervor, die gestern in Luxemburg veröffentlicht wurden. Seit September 2008 sei die Stahlnachfrage in Europa und den USA um mehr als 50 Prozent gefallen. Weltweit rechnet Arcelor-Mittal ab 2010 wieder mit jährlichen Zuwachsraten in der Stahlnachfrage zwischen drei und fünf Prozent. Dies beruhe vor allem auf starkem Wachstum in China und zahlreichen Schwellenländern. In den Industriestaaten Europas und in den USA werde es jedoch nur einen "langsamen und unsicheren Aufschwung" geben. dpa