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Entwarnung für Naschkatzen
Gebäck hält Werte für Acrylamid ein

Koblenz. In aktuellen Proben von Lebkuchen in Rheinland-Pfalz finden sich keine erhöhten Werte des potenziell krebserregenden Stoffes Acrylamid. Alle zehn untersuchten Proben seien unter dem Richtwert von 800 Mikrogramm je Kilogramm geblieben, teilte das Landesuntersuchungsamt mit.

Die Bildung von Acrylamid werde von traditionellen Zutaten wie Hirschhornsalz begünstigt. Daher müssten die Betriebe bei der Herstellung von Lebkuchen auf die richtige Backweise achten.

Die Untersuchung von anderem Weihnachtsgebäck sei noch nicht abgeschlossen, sagte eine Sprecherin. Im vergangenen Jahr wurden 16 von 79 Proben beanstandet. Dazu zählten auch drei Proben mit überhöhten Cumarin-Werten – dieser in Zimt enthaltene Aromastoff kann die Leber schädigen.