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Wohnungsbrand in Bruchmühlbach-Miesau: Ermittlungen eingestellt

Bruchmühlbach/Zweibrücken. Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken hat die Ermittlungen wegen des Brandes eines Mehrfamilienhauses an Rosenmontag (8. Februar) in Bruchmühlbach-Miesau eingestellt. "Nach umfangreichen Ermittlungen der bei der Kriminaldirektion Kaiserslautern eingerichteten Sonderermittlungsgruppe und der Staatsanwaltschaft Zweibrücken ergaben sich keine Hinweise auf einen bestimmten Tatverdächtigen", teilte die Staatsanwaltschaft gestern mit. red

Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken hat die Ermittlungen wegen des Brandes eines Mehrfamilienhauses an Rosenmontag (8. Februar) in Bruchmühlbach-Miesau eingestellt. "Nach umfangreichen Ermittlungen der bei der Kriminaldirektion Kaiserslautern eingerichteten Sonderermittlungsgruppe und der Staatsanwaltschaft Zweibrücken ergaben sich keine Hinweise auf einen bestimmten Tatverdächtigen", teilte die Staatsanwaltschaft gestern mit.

Bei dem Brand des Mehrfamilienhauses, bei dem keine Personen verletzt wurden, entstand an der Außenfassade des Hauses ein Sachschaden in Höhe von etwa 15 000 Euro. "In dem Mehrfamilienhaus wohnt auch eine Familie, die als Asylbewerber in Deutschland lebt. Nach dem Gutachten des Brandsachverständigen ist davon auszugehen, dass der Brand durch die Entzündung von Kartonage, die im Hof des Anwesens lagerte, verursacht wurde", so die Staatsanwaltschaft . "Nach dem Ergebnis des Gutachtens und der übrigen Ermittlungen lässt sich nicht zweifelsfrei feststellen, ob die Kartonage vorsätzlich in Brand gesetzt wurde oder sie sich infolge eines fahrlässigen Verhaltens entzündete. Ein technischer Defekt kann als Brandursache hingegen ausgeschlossen werden", heißt es weiter in der Pressemitteilung. "Die Ermittlungen , die in alle Richtungen geführt wurden, erbrachten keine Hinweise auf ein mögliches Tatmotiv oder auf einen Tatverdächtigen. Es ergaben sich insbesondere auch keine Anhaltspunkte für einen fremdenfeindlichen Hintergrund des Brandes."