| 20:36 Uhr

Fördergemeinschaft Alexanderturm
Wiederaufbau des Alexanderturms nimmt Formen an

Noch ist der Alexanderturm eine Ruine. Das soll sich nach dem Willen des Fördervereins ändern.
Noch ist der Alexanderturm eine Ruine. Das soll sich nach dem Willen des Fördervereins ändern. FOTO: unbekannt
Breitfurt/Böckweiler. () In einer vorentscheidenden Phase befindet sich die Fördergemeinschaft Wiederaufbau Alexanderturm. Dies bekräftigte der Vorsitzende Walter Schmidt in der jüngsten Mitgliederversammlung im Haus der Arbeiterwohlfahrt in Breitfurt im Beisein der beiden Ortsvorsteher von Breitfurt und Böckweiler, Martin Moschel und Helmut Ruf.

() In einer vorentscheidenden Phase befindet sich die Fördergemeinschaft Wiederaufbau Alexanderturm. Dies bekräftigte der Vorsitzende Walter Schmidt in der jüngsten Mitgliederversammlung im Haus der Arbeiterwohlfahrt in Breitfurt im Beisein der beiden Ortsvorsteher von Breitfurt und Böckweiler, Martin Moschel und Helmut Ruf.

Denn bis zum 4. Mai dieses Jahres gilt es, den sogenannten „Leader“-Förderantrag bei der „Lokalen Aktionsgruppe Biospärenreservat Bliesgau“ (LAG) einzureichen.

Die Herausforderung für den 54 Mitglieder starken Förderverein besteht darin, bis zu diesem Zeitpunkt, dem „Projektaufruf“, wie es der Vorsitzende bezeichnete, Eigenmittel von rund 30 000 Euro bereitzustellen, damit die restlichen Mittel für die Konservierung der Turmruine und erste Baumaßnahmen zum neuen Aussichtsturm aus dem Fördertopf der LAG fließen können. Dabei hat sich die Fördergemeinschaft schon vor rund drei Jahren auf eine Variante verständigt, die neben der Sanierung der Turmruine den Aufbau eines Aussichtsturmes in unmittelbarer Nähe beinhaltet.



Der neue Turm, der mit der bisherigen Ruine über einen Steg verbunden werden soll, sieht unter anderem in der ursprünglichen Höhe von 26 Metern eine Aussichtsplattform vor. Die Verantwortlichen um den Vorsitzenden Schmidt, seinen Stellvertreter Reiner Freidinger sowie den Präsidenten Werner Moschel, ehemals Bürgermeister der Stadt Blieskastel, zeigen sich nach einem Gespräch mit Landrat Theophil Gallo zuversichtlich, dass das Vorhaben in die Tat umgesetzt werden kann.

Allerdings gelte es, dazu alle Fördermaßnahmen des Landes, initiiert über eine aktive Beteiligung der Stadt Blieskastel, auszuschöpfen. So soll das Projekt in der kommenden Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planung, Bauen am Montag, 5. März, detailliert vorgestellt werden. „Wir müssen die kommunale öffentliche Seite ansprechen, um die zur Verfügung stehenden Mittel weitestgehend auszuschöpfen“, appellierte Werner Moschel. Um die Ansprüche, die zunächst einmal die „Konservierung der Ruine mit Einbau einer Spindeltreppe und eines Aussichtspodestes“ (Walter Schmidt) beinhalten, zu untermauern, steht die Fördergemeinschaft in engem Kontakt mit der Regionalmanagerin der LAG, Anika Hering, mit der zusammen ein „Projektbogen“ konzipiert wird, der potenziellen Spendern aus Industrie und Wirtschaft vorgelegt werden soll.

Denn nur mit deren finanzieller Unterstützung – denn die Mittel der Stadt Blieskastel sowie der Ortsräte von Breitfurt und Böckweiler sind begrenzt – kann diese erste Maßnahme realisiert werden. Gleichzeitig wird zur Untermauerung der Initiative des Fördervereins mit Elke Birkelbach aus dem Gersheimer Stadtteil Seyweiler ein Flyer rund um das Projekt Alexanderturms erarbeitet.

In seiner Sitzung nimmt der „Förderverein Wiederaufbau Alexanderturm“, wie von der Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen, zugleich eine Satzungsänderung vor, um den aktuellen Anforderungen des Gesetzgebers an die Gemeinnützigkeit des eingetragenen Vereins zu entsprechen. „Nur als gemeinnütziger Verein können wir Spendenquittungen ausstellen“, unterstrich der Vorsitzende Schmidt die Notwendigkeit und Dringlichkeit, in der Hoffnung damit „ein Stückchen weiter zu kommen, den Alexanderturm aufzubauen“.

Im gleichen Atemzug mahnte der Vorsitzende an, dass alle Mitglieder die Vereinsführung bei den weiteren Vorhaben unterstützen müssen, „um das gemeinsame Ziel konsequent zu verfolgen“.

Bei der anschließenden Neuwahl gab es, nachdem die Entlastung des Vorstandes durch Versammlungsleiter Guido Freidingen durchgeführt worden war, bei der Vereinsführung keine Veränderungen.