| 20:45 Uhr

1500 Flaschen am Tag abgefüllt
Neue Fleisch-Drinks aus Temmels polarisieren

Temmels. Die neuen Fleisch-Drinks von Metzgermeister Peter Klassen spalten die Gemüter: „Das Produkt polarisiert extrem“, sagt der 55-Jährige in Temmels (Kreis Trier-Saarburg), der seit gut sechs Wochen mit Hühnchen oder Rind aus der Flasche auf dem Markt ist. „Es gibt Kunden, die sagen: ‚Nein, auf keinen Fall.’ Andere ‚Ja, klasse, auf jeden Fall.’ Aber es gibt überhaupt nichts dazwischen.“ Insgesamt sei das Interesse an der Trink-Mahlzeit, die er unter dem Namen Pete & Phil‘s anbietet, „sehr, sehr groß“.

Die neuen Fleisch-Drinks von Metzgermeister Peter Klassen spalten die Gemüter: „Das Produkt polarisiert extrem“, sagt der 55-Jährige in Temmels (Kreis Trier-Saarburg), der seit gut sechs Wochen mit Hühnchen oder Rind aus der Flasche auf dem Markt ist. „Es gibt Kunden, die sagen: ‚Nein, auf keinen Fall.’ Andere ‚Ja, klasse, auf jeden Fall.’ Aber es gibt überhaupt nichts dazwischen.“ Insgesamt sei das Interesse an der Trink-Mahlzeit, die er unter dem Namen Pete & Phil‘s anbietet, „sehr, sehr groß“.

Rund 1500 Flaschen pro Tag füllt er bereits ab. „Wir schaffen es nicht, einen Vorrat anzulegen.“ Die hell-, rot- und dunkelbraunen Getränke werden in seinem Laden, online und über ein wachsendes Netz von Vertriebspartnern verkauft. „Wir haben Partner unter anderem in Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Hessen“, sagt Klassen. Ab Februar sollen dann 3000 Flaschen täglich mit den drei Sorten „Butcher‘s Beef“, „Beef Bombay“ und „Poulet Royal“ gefüllt werden.

Die Trink-Mahlzeit, die ungekühlt ein Jahr haltbar ist, sei für Menschen gedacht, die unterwegs seien – wie Handwerker, Lkw-Fahrer oder Sportler. Aber auch ältere Menschen, die nicht mehr so gut kauen könnten, deckten sich ein. Groß sei das Interesse aus dem Ausland. „Wir haben schon Vorverträge mit Vertriebspartnern gemacht, die das Produkt im Lizenzgeschäft weltweit herstellen und verkaufen wollen.“



Eigentlich wollte Klassen bereits vergangenen Herbst starten. Doch die Lieferung einer Etikettiermaschine hatte sich verschoben. Ab Februar soll dann die ganze Anlage komplett stehen. „Dann legen wir richtig los.“ Er ist sicher: „Wir sind in eine Marktlücke gestoßen.“

(dpa)