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Hochwasser: Kurze Regenpause sorgt für Entspannung

Mainz/Offenbach. Die Hochwassergefahr im Mittelrheintal hat trotz starker Regenschauer und Gewitter abgenommen: Zwar stiegen die Pegelstände am Samstag in Koblenz, Mainz und Wiesbaden noch leicht an, das Hochwassermeldezentrum (HMZ) in Mainz rechnete aber nicht mit nennenswerten Überschwemmungen. "Die Zuflüsse aus dem Main und der Mosel sind dazu zu gering", sagte ein Sprecher des HMZ am Samstag. Agentur

Die Hochwassergefahr im Mittelrheintal hat trotz starker Regenschauer und Gewitter abgenommen: Zwar stiegen die Pegelstände am Samstag in Koblenz, Mainz und Wiesbaden noch leicht an, das Hochwassermeldezentrum (HMZ) in Mainz rechnete aber nicht mit nennenswerten Überschwemmungen. "Die Zuflüsse aus dem Main und der Mosel sind dazu zu gering", sagte ein Sprecher des HMZ am Samstag.

Am Oberrhein blieb die Situation hingegen angespannt. Bei Speyer wurde die Schifffahrt komplett eingestellt. Rund 100 Schiffe hingen am Wochenende zwischen Iffezheim (Baden-Württemberg) und Germersheim (Rheinland-Pfalz) fest. Nach Angaben des Schifffahrtsamtes in Mannheim sollte die Sperrung bis mindestens Anfang der neuen Woche bestehen bleiben.

An der vorübergehend gesperrten Strecke der Bienwaldbahn auf der Strecke zwischen Wörth und dem französischen Lauterbourg verbesserte sich die Lage gestern wieder.



Am Frankfurter Flughafen wurden am Freitagabend mehr als 45 Flüge abgesagt, die meisten davon wetterbedingt, wie ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport mitteilte.

Zum Wochenbeginn heißt es erst einmal aufatmen im Südwesten: Bei Temperaturen zwischen 22 und 25 Grad bleibt es am Montag trocken. Erst am Dienstag ziehen wieder Gewitter auf. Zur Wochenmitte wird es laut Deutschem Wetterdienstes sommerlich heiß, zum Wochenende drohen aber neue Tiefausläufer.