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Weltgebetstag
Für ein friedliches Miteinander

Mit viel Freude und großem Engagement bereiten Frauen alljährlich den Weltgebetstag vor.
Mit viel Freude und großem Engagement bereiten Frauen alljährlich den Weltgebetstag vor. FOTO: Cordula von Waldow
Zweibrücken. Das Land Surinam steht im Mittelpunkt des diesjährigen Weltgebetstages im März. Zur Vorbereitung finden Treffen statt. Von Cordula von Waldow

„Gemeinsam sind wir stark und können etwas bewegen“ Unter diesem Motto schließen sich seit mehr als 130 Jahren christliche Frauen aus aller Welt zum Weltgebetstag (WGT) zusammen. Der Gottesdienst, der am ersten Freitag im März, in diesem Jahr am 2. März, in mehr als 170 Ländern gefeiert wird, kommt in diesem Jahr aus Surinam. Das kleine Land in Südamerika ist so selten in den Schlagzeilen, dass viele nicht einmal wissen, wo es liegt. Mit rund 90 Prozent Urwald besticht die ehemalige Niederländische Kronkolonie durch ihre Naturschönheiten, ihre Gold- und Bauxitvorkommen und vor allem durch ihre ethnische Vielfalt. In diesem Schmelztiegel der Kulturen leben Menschen mit Südamerikanischen, asiatischen, afrikanischen und europäischen Wurzeln friedlich miteinander, auch in religiöser Hinsicht.

So steht dann auch der diesjährige Gottesdienst unter dem Motto „Gottes Schöpfung ist sehr gut“. In spannenden Dialogen, szenischen Anspielen und den typischen Liedern lernen die Gottesdienstbesucher dabei viel über das Land, seine Bevölkerung und Kultur. Engagierte Frauen in der Region treffen sich alljährlich im Januar zu Vorbereitungsseminaren auf den Gottesdienst. Sie erhalten Tipps für die Gestaltung der Liturgie, für Dekoration und Kulinarik und proben die in diesem Jahr besonders vielfältigen Lieder mit Einflüssen aus Afrika, Südamerika, Gospels und Europäischen Chorälen. Noch sind einige Plätze frei, Anmeldungen sind noch möglich. Der Kostenbeitrag für ein Tagesseminar beträgt zehn Euro inklusive Mittagessen, zwei Kaffeepausen und dem Liturgieheft.

Die WGT-Vorbereitungen finden statt: Mittwoch, 24. Januar, neun bis 17 Uhr, in der evangelischen Versöhnungskirche in Zweibrücken-Ixheim, Anmeldung bei Cordula-Irene von Waldow, Telefon (0 63 32) 8 98 41 40 und Freitag, 26. Januar, neun bis 17 Uhr, im Pfarrheim St. Sebastian Blieskastel, Anmeldungen bei Gisela Hähner, Telefon (0 68 94) 3 62 80.



Die jüdische Synagoge und die islamische Moschee der Hauptstadt Paramaribo stehen in Surinam einträchtig nebeneinander.
Die jüdische Synagoge und die islamische Moschee der Hauptstadt Paramaribo stehen in Surinam einträchtig nebeneinander. FOTO: DB Bernd Kubisch / picture-alliance/ dpa