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Ein Drittel der Gesamtfläche
Bilanz 2017: Landwirte nutzen 230 000 Hektar umweltverträglich

Mainz. Blühstreifen am Ackerrand, Brachflächen, Hecken oder der Anbau von Zwischenfrüchten: Die rheinland-pfälzischen Landwirte haben im vergangenen Jahr rund 230 000 Hektar besonders umweltverträglich genutzt, wie Landwirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) am vergangenen Donnerstag in Mainz bekanntgab. Das seien rund ein Drittel der landwirtschaftlichen Fläche. Mit ihrer Arbeit leisteten die Bauern einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt und dem Schutz der natürlichen Ressourcen Wasser, Boden, Luft und Klima, sagte der Minister.

Insgesamt haben die rheinland-pfälzischen Landwirte nach Wissings Angaben in diesem Jahr rund 40 000 Hektar als ökologische Vorrangflächen gemeldet. Hinzu kämen gut 190 000 Hektar, mit denen sie auf freiwilliger Basis an Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) und der Förderung des ökologischen Landbaus teilnehmen. Im kommenden Jahr werde die Fläche, die im Rahmen der AUKM besonders umweltschonend genutzt wird, sogar auf insgesamt 212 000 Hektar ansteigen, sagte der Minister.

(epd)