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ASV Zweibrücken
Alles fängt mit dem Fischereischein an

Die Geehrten des Angelsportvereins: Dieter Klein, Michael Zutter, Franz Thaler, Frank Wolf und Michael Mehl (von links).
Die Geehrten des Angelsportvereins: Dieter Klein, Michael Zutter, Franz Thaler, Frank Wolf und Michael Mehl (von links). FOTO: Picasa / Margarete Lehmann
Contwig. Der Angelsportverein Zweibrücken gab bei der Jahreshauptversammlung in der Hubert Köhler Hütte seine Termine für dieses Jahr bekannt. Weiterhin wurden Mitglieder geehrt. Von Peter Fromann

Der Angelsportverein Zweibrücken hatte seine Jahreshauptversammlung mit Ehrungen in seinem schmucken Vereinsheim, der Hubert Köhler Hütte. Vereinsvorsitzender Michael Zutter leitete die Sitzung, der Vorstand wurde entlastet. Neuwahlen standen nicht an. Am Karfreitag gibt‘s wieder das große Fischessen für Jedermann. Weitere Fischessen finden am 9. September, 14. Oktober, 11. November und 9. Dezember statt.

Das Schnitzelfest mit Schnitzeln in allen Variationen startet am 4. August um 17 Uhr, das Oktoberfest dann am 27. Oktober um 17 Uhr mit gegrillter Schweinshaxe mit Krautsalat, Obatzter und Weißwürsten mit Brezel, nicht fehlen wird originales Festbier.

Was muss jemand machen, der gern angeln möchte? Vorsitzender Zutter gibt gern Auskunft: „Ohne Angelschein, auch Fischereischein genannt, läuft überhaupt nichts. Derjenige braucht also einen Angelschein, dann kann er bei uns einen Tagesschein kaufen für zehn Euro und darf dann eine Menge von 2,5 Kilogramm angeln. Aber nicht hier im See, sondern nur in den Fließgewässern.“



Das sind bestimmte Abschnitte in Schwarzbach, Hornbach und Wiesbach. Angeln ist sogar im Winter möglich, aber nur im Hornbach, zwischen VB Sportplatz und dem Zusammenfluss von Hornbach und Schwarzbach.

Die andere Variante zum Angeln: „Derjenige tritt in einen Angelsportverein ein, erwirbt dort den Fischereischein und kann dann in allen vom Verein betreuten Gewässern angeln.“ Ohne Angelschein darf man in Grenzflüssen unter bestimmten Umständen auch angeln. Wildfischen ist in Reinland-Pfalz eine Straftat. Im April findet an vier Wochenenden ein Vorbereitungskurs zum Erhalt des Fischereischeines statt. Interessenten können sich bei Michael Zutter melden unter Telefon (06332) 1 22 81. Der Verein zählt 15 Jugendliche unter den aktiven Anglern. Vereinsmitglieder insgesamt sind es 150. „Wer aktives Mitglied werden möchte, zahlt eine einmalige Gebühr von 190 Euro neben dem Jahresbeitrag von 120 Euro, Passivmitglieder zahlen einmalig 95 Euro und 60 Euro Jahresbeitrag, Jugendliche einmalig 25 Euro und 39 Euro Jahresbeitrag. Und jeder muss im Jahr 26 Arbeitsstunden leisten“, betont Vorsitzender Zutter. Stellvertretender Vorsitzender ist Thorsten Dettweiler, Jugendwart Robert Sonntag.

Kersten Wind ist 14 Jahre alt und hat seinen Fischereischein schon in der Tasche. „Ich bin in einer Anglerfamilie aufgewachsen, mein Vater angelt, so ist es wohl kein Zufall, dass auch mir Angeln einfach viel Spaß macht“, sagt Kersten, „dazu gehört ja ebenso Gewässerschutz und Ökologie ganz allgemein“. Also dann: „Petri Heil“!