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Geplantes EU-Verbot von Mikroplastik bedroht Kunstrasenplätze

Berlin. Das von der Europäischen Union geplante Verbot von Mikroplastik könnte die Kunstrasenplätze tausender Amateur-Fußballvereine bedrohen. Von 2022 an soll das Gummi-Granulat, das auf diesen Plätzen verwendet wird, nicht mehr zulässig sein. dpa

Bundesinnenminister Horst Seehofer will sich für eine Übergangsfrist von sechs Jahren für bestehende Kunstrasenplätze einsetzen. Er werbe für einen vernünftigen Ausgleich zwischen Umweltschutz und den berechtigten Interessen des Sports, sagte er der „Welt am Sonntag“.