| 00:21 Uhr

Wertpapier-Händler verursacht bei Schweizer UBS Milliardenschaden

Zürich. Neuer Skandal bei der UBS: Die angeschlagene Schweizer Großbank macht einen ihrer Händler dafür verantwortlich, ihr durch nicht genehmigte Geschäfte einen Verlust von rund zwei Milliarden Dollar eingebrockt zu haben. Die UBS, an deren Verwaltungsratsspitze ab 2013 Ex-Bundesbank-Chef Axel Weber (Foto: dpa) stehen soll, sah sich deshalb zu einer Gewinnwarnung gezwungen

Zürich. Neuer Skandal bei der UBS: Die angeschlagene Schweizer Großbank macht einen ihrer Händler dafür verantwortlich, ihr durch nicht genehmigte Geschäfte einen Verlust von rund zwei Milliarden Dollar eingebrockt zu haben. Die UBS, an deren Verwaltungsratsspitze ab 2013 Ex-Bundesbank-Chef Axel Weber (Foto: dpa) stehen soll, sah sich deshalb zu einer Gewinnwarnung gezwungen. Im dritten Quartal müsse der Konzern möglicherweise ein Minus ausweisen, teilte UBS gestern überraschend mit.Der Wertpapierhändler hatte demnach für seine verlustreichen Handelsgeschäfte keine Autorisierung. Die britische Polizei habe in London einen 31 Jahre alten Mann festgenommen. > Seite 8: Berichtdpa